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Space Gothic 3te Edition ist am 22. Oktober 2009 erschienen.

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Autor Thema: Energiewaffen und Wasser = doof?  (Gelesen 276 mal)
Komi
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« am: Februar 09, 2010, 08:26:46 »

Hallo!
Ich mal wieder, der mit den vielen Fragen...

Sind Energiewaffen eigentlich sehr anfällig gegen Wasser, oder bestimmte Außentemperaturen?
Oder sind diese Qualitätsprodukte bei Wind und Wetter stets zuverlässig einsetzbar?
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« Antworten #1 am: Februar 09, 2010, 08:51:55 »

Hallo,
mit Außentemperaturen sollte es keine Probleme geben. Wasser kommt drauf an. Unter Wasser dürfte es erhebliche Probleme geben (Lichtbrechung). Bei heftigsten Wolkenbrüchen könnte ich mir auch vorstellen, dass die Funktionsfähigkeit eingeschränkt ist. Was meinen die anderen?
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« Antworten #2 am: Februar 09, 2010, 12:06:07 »

Lichtbrechung ist eigentlich nur dann ein Problem, wenn ein Strahl in ein Medium wechselt, das einen anderen Brechungsindex hat als das ihn bereits umgebende Medium (also z.B. von Wasser in Luft oder umgekehrt). Wird das Medium nicht gewechselt, kommt es auch nicht zur Änderung der Bahn. (Meine ich mich zumindest zu Erinnern, dass das so ist)

Ich denke es wäre wesentlich wichtiger zu klären, ob die Waffe, genauer gesagt die Elektrik in der Waffe, das Eindringen von Wasser unbeschadet übersteht. Wenn die Elektrik wasserresistent ist, was ich jetzt nicht unbedingt glaube, sollte auch dem Abfeuern unter Wasser nichts entgegensprechen (Außer vielleicht eine etwas verringerte Reichweite oder ein etwas verringerter Schaden, da der Energiestrahl Energie an das Wasser abgibt, wodurch es verdampft).
Ich würde mich aber eher dafür aussprechen, dass die Elektronik unter Wasser in Mitleidenschaft gezogen wird. Ein starker Regenschauer (oder auch ein kurzes hineinfallen in Wasserund gleich wieder herausholen) sollte der Waffe nichts ausmachen, da die Elektrik hierfür gut genug abgeschiermt ist. Meine Meinung zumindest.
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Komi
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« Antworten #3 am: Februar 09, 2010, 19:41:55 »

Ich hatte mir nur überlegt, dass es sehr reizvoll sein könnte, wenn die Funktionalität von Energiewaffen auf Planeten mit recht ungemütlichen Witterungsbedingungen (wie der Dschungelplanet Asterion IV) nicht wirklich zuverlässig gegeben ist, und daher in bestimmten Situationen aufgrund der komplizierten Elektronik mit dem Ausfall der Waffen gerechnet werden muss.
Somit würde hier eventuell lieber auf herkömmliches und robusteres Waffengerät zurückgegriffen werden.

Stellt sich aber natürlich die Frage, ob ein handelsübliches Maschinengewehr im Regenwald nicht die gleichen oder vielleicht noch größere Probleme mit den klimatischen Bedingungen hat, als die handliche Energiepistole...

Ich bin da echt kein Experte (und natürlich auch noch Zivi gewesen! Wink daher meine Frage.
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« Antworten #4 am: Februar 09, 2010, 20:44:27 »

Da gab es im alten Forum auch schon mal ne Diskussion über das Abfeuern von Waffen unter Wasser. Dort wurde dann gesagt, dass die modernen Maschinengewehre und Automatischen Waffen genauso Elektronik mit eingebaut haben wie Energiekarabiener und dass kaum noch Waffen rein mechanisch betrieben werden (Ausnahme: Revolver, Harpune, Armbrust und Bolzenwaffen). Das Problem bei Projektilwaffen ist also nicht mehr das nass Werden der Treibladungen sondern ebenfalls die Elektronik. Das gilt aber wie gesagt für das Abfeuern unter Wasser.
Meiner Meinung nach sollte diese Behinderung allerdings nicht für schlechtes Wetter gelten. Ich glaube nicht dass es sich ein Rüstungsunternehmen leisten kann, Waffen zu produzieren, die ihren Dienst bei Regen versagen.
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« Antworten #5 am: Februar 09, 2010, 22:26:52 »

Lichtbrechung ist eigentlich nur dann ein Problem, wenn ein Strahl in ein Medium wechselt, das einen anderen Brechungsindex hat als das ihn bereits umgebende Medium (also z.B. von Wasser in Luft oder umgekehrt). Wird das Medium nicht gewechselt, kommt es auch nicht zur Änderung der Bahn. (Meine ich mich zumindest zu Erinnern, dass das so ist)

Das würde doch allerdings dafür sprechen, dass ein Energiestrahl bei heftigem Gewitter nicht mehr ins Ziel kommt, oder?
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« Antworten #6 am: Februar 09, 2010, 23:45:46 »

Ah ein interessantes Thema. Wink

Soweit ich weiss, wurde nie vollends geklärt was für eine Art Energiestrahl eine Energiewaffe eigentlich abfeuert. Im GRW steht lediglich, dass eine Energiewaffe einen "konzentrierten Energiestrahl" abfeuert, welche das Material am Zielpunkt "schlagartig im mehrere Hundert Grad" erhöht.
Natürlich geht jeder erstmal davon aus, dass es hierbei um einen Laserstrahl handelt, das muss allerdings nicht zutreffen. Dafür würde sprechen, dass es bspw. Fächerlaser gibt - hier ist ganz klar, dass es sich um Laser handelt. Ebenso, daß Energiewaffen zwar die bevorzugten Waffen der Raumstreitkräfte sind, allerdings keine besonderen Reichweitenmodifikatoren beim Abfeuern im Vakuum gelten, was Laser definitiv der Fall wäre. Ebensowenig gibt es Modifikatoren zur Schadensregulierung beim Feuern durch Rauch, Nebel, etc. Das wäre allerdings ebenfalls naheliegend.

Das ganze spricht für mich eher dafür dass es sich nicht um Laserstrahlen handelt, sondern um andere Formen der Energie.
Auschliessen kann man hier allerdings auch Mikrowellen, denn dafür gibt es eine Spezialwaffe.

Gut vorstellbar ist für mich persöhnlich eine Weiterentwicklung der schon im SDI Projekt getesteten Partikelwaffen ( http://www.globalsecurity.org/space/systems/dew.htm , 4ter Absatz), welche mittels Elektronenstrahlen Partikel auf relativistische Geschwindigkeit bringen. Möglich wäre auch der Einsatz von Neutral Particle Beams, welche nach einem etwas anderen Prinzip funktionieren.
Beides funktioniert sowohl in der Atmosphäre, als auch im Vakuum.

Im Wasser wären beide Prinzipien möglicherweise etwas eingeschränkt, aber nicht unbedingt wirkungslos, schliesslich handelt es sich ja wirkliche Materie, welche verschossen wird. Da wären jetzt die Physiker gefragt. Wink

Generell denke ich aber, dass den Waffen des Jahres 2245 normale Witterungsverhältnisse wenig anhaben können, solange sie sich in normalen Grenzen halten. Die Elektronik wird gekapselt und abgeschirmt sein, daher steht auch der Benutzung in strömenden Regen oder unter Wasser nichts im Wege.
Projektilwaffen werden zudem mit hülsenloser Munition geladen und durch elektrischen oder magnetischen Impuls gezündet, wobei der Treibsatz keinen Sauerstoff zum Verbrennen braucht, funktioniert also überall.
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« Antworten #7 am: Februar 10, 2010, 07:22:52 »

Dass Wasser die Elektronik beeinflusst, halte ich auch für unwahrscheinlich. Schließlich sollen Waffen auf allen möglichen Arten von Welten und in allen möglichen Umgebungen (Dschungel, Sumpf, Wüste) funktionieren. Für mich ist, wie gesagt, die interessante Frage, ob bei einem und ggf. ab welcher Stärke eines Unwetters die Reichweite oder Zielgenauigkeit von (Energie-/Partikel-/Laser-) Waffen beeinflusst wird. Weiss das jemand?
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« Antworten #8 am: Februar 10, 2010, 10:20:10 »

Die Zielgenauigkeit ist meiner Meinung nach durch Regen nicht beeinträchtigt. Denn so ein Regentropfen stellt ja in dem Sinne keinen Übergang in ein anderes Medium dar, weil der Tropfen durch die Hitze des Strahls sofort verdampft. Insofern  könnte auch wieder lediglich Reichweite oder Schaden beeinflusst sein, doch ich glaube, dass das im Vergleich zum Abfeuern unter Wasser gering sein dürfte.
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« Antworten #9 am: Februar 10, 2010, 12:26:36 »

Wie gesagt, wenn es sich um eine Laserwaffe handelt wird die Strahlstärke und Reichweite erheblich durch Regen, Nebel, Rauch etc. abgeschwächt. Denn das Licht wird gebrochen, zerstreut, abgelenkt, blockiert. Das Verhalten von Laserstrahlen kann man überall nachlesen, das hat sich auch im Jahr 2245 nichts dran geändert, hängt ja einfach an der Physik.

Wenn es sich um einen Partikelstrahl handelt, sieht das nicht so aus, deshalb favorisiere ich ja auch diese Technologie um die Energiewaffen zumindest ansatzweise zu erklären.
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« Antworten #10 am: Februar 10, 2010, 17:44:33 »

Also bei einem Partikelstrahl wäre es auch egal, ob es sintflutartig regnet?
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« Antworten #11 am: Februar 10, 2010, 23:04:41 »

Wenn ich die physikalischen Dinge richtig verstehe, dann ja. Das wäre so, wie wenn du mit einem Gewehr durch den Regen ballerst.
Bei einem Partikelstrahl werden ja im Gegensatz zum Laser keine (praktisch) masselosen Lichtwellen verschossen, die abgelenkt werden können, sondern wirkliche Materie in Form von Gas-Ionen die auf nahezu Lichtgeschwindigkeit gebracht wurden.

Immerhin wird schon seit 1958 an solchen Waffen geforscht, wie ich gelesen habe. Smiley
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« Antworten #12 am: Februar 11, 2010, 08:55:26 »

Na, dann ist ja gut. Wenn es Laserwaffen wären, hätten wir sie so genannt. Partikel erhalten den Zuschlag. Wink

Da fällt mir ein, man könnte natürlich eine zusätzliche Debakeltabelle für Fernkampfangriffe in besonders schmodderigem Gelände basteln... die berücksichtigt dann die erhöhte Fehlfunktionsgefahr durch Schlamm im Lauf und ähnliche Scherze. Und wenn man es auf die Spitze treiben will, könnte man die auch je nach Waffentyp verändern, um z.B. die robustere Bauweise einer AK 220 gegenüber einem SK 200 darzustellen.  Grin
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« Antworten #13 am: Februar 14, 2010, 22:25:43 »

So jetzt gebe ich auch noch mal einen Kommentar ab.

Laser
Im Vakuum müsste die Reichweite von der Qualität der Fokussierung abhängen. Ist die Fokussierung optimal, ist eine unendliche Reichweite möglich.
In der Atmosphäre hängt die Reichweite von den Partikeln in der Luft ab. Ein hoher Smoganteil würde eine Reduzierung der Reichweite bedeuten, aber auch Nebel, Regen, Schnee, Sand, Salz etc. würden die Reichweite verringern. Sind keine Partikel in der Luft ist die Reichweite durch die Fokussierung des Laserstrahls gegeben.
Insgesamt kann man sagen, dass die Laserwaffe vermutlich so weit kommt, wie Sicht ist. (Beispiel: bei uns hat es heute richtig gut geschneit, da wäre die Laserwaffe nicht so weit gekommen, denn zum verdampfen des Schnees ist auch Energie notwendig, und das ist gar nicht mal so wenig.)
Das gilt dann ähnlich für andere Wellenlängen der elektromagnetischen Strahlung. (Röntgen, Gamma, Mikrowellen)

Partikel (Moleküle / Atome)
Im Vakuum keine Behinderung --> "unendliche" Reichweite (Fokussierung)
In der Atmosphäre --> Behinderung durch die Moleküle in der Atmosphäre --> begrenzte Reichweite --> möglicherweise stärkere Beeinflussung durch Dichte der Teilchen in der Atmosphäre

Weitere Möglichkeiten wären zum Beispiel Elektronenstrahl, Neutronenstrahl
--> vermutlich ähnliche Eigenschaften, wie Laser
Problem ist die "Übertragung der Energie an das 'Gewebe'", was ja fast nur Wasser --> Flüssigkeit ist
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