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Space Gothic 3te Edition ist am 22. Oktober 2009 erschienen.

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Autor Thema: Asterion IV  (Gelesen 287 mal)
Komi
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« am: Februar 04, 2010, 12:03:42 »

Hallo!
Kurze Frage zu den Piraten/Söldnerverbänden auf Asterion IV:
Wie kommen die eigentlich vom/zum Planeten, wenn im Orbit eine Armada von TSU Kampfschiffen nur darauf lauert, jedes Pirastenschiff abzuschießen?

Ich frage deshalb, weil meine Gruppe da eventuell unerkannt landen/abheben muss...
Und da der Planet (von der Haupstadt mal abgesehen) Justizlevel 1 hat, sollte das hoffentlich irgendwie möglich sein.
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Burnout
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« Antworten #1 am: Februar 04, 2010, 15:15:16 »

Also, unabhängig davon, dass wohl viele Aufständische Einheimische sein dürften, stelle ich mir insbesondere das "schwarze Landen", als nicht unmöglich vor, da es beim Abriegeln eines ganzen Planeten viele Schwierigkeiten gibt:
Wenn Kreuzritter und SEK ihre Kräfte gleichmässig über die ganze Oberfläche verteilen, dünnen sie damit ihre lokale Stärke u. U. so stark aus, dass ihnen ein Gegner, der sich aussuchen kann, wo er angreift örtlich überlegen ist.
Teilen sie sich auf wenige Positionen auf, müssen sie mehr und weitere Patrouille/Spähflüge durchführen. Die Kommunikation wird dabei schwere, wegen dem gestiegenen Abstand zwischen zwei Abteilungen und weil mehr Atmosphäre dazwischen liegt.
Außerdem können ja nicht alle Abteilungen vom Äquator aus operieren, sodass sich die Umlaufbahnen überschneiden. Wenn man Pech hat treffen sich zwei Abteilungen zur selben Zeit am selben Ort und anderswo klaffen Lücken.

Aber das größte Problem ist meiner Meinung nach folgendes:
Wenn Asterion IV etwa den gleichen Durchmesser wie die Erde hat, dann sind das auf dem niedrigsten stabilen Orbit (~200km) etwa 540.000.000 km² Grenze, in denen sich ein 100m³ (0,1km³) großes Raumschiff mit abgeschalteten Antrieben weniger Sorgen machen muss gefunden zu werden, als die Nadel im Heuhaufen.

Wenn also nicht ein umfassendes, teures und Sabotageanfälliges Satellitensystem installiert ist, ist das mit dem Orten also nicht einfach.

Und mit dem Finden alleine ist es ja noch nicht getan: Man muss auch Abfangjäger bereit haben, die schnell und weit genug fliegen können um den Eindringling zu erreichen.

Keine leichte Aufgabe also.

Gruß
-Burnout

edit: Rechtschreibfehler
« Letzte Änderung: Februar 04, 2010, 15:24:51 von Burnout » Gespeichert
Tannjew
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« Antworten #2 am: Februar 04, 2010, 20:19:05 »

Sehe ich ähnlich. Die Piraten, Söldner, Schmuggler & Co haben die großen Entfernungen auf ihrer Seite. Die Kreuzis (Asterion IV müsste im Bereich der Kreuzritter liegen) werden mit ihren Raumschiffen in erster Linie die Rand- und Orbitalstation schützen. Die Orbitalstation wird vermutlich über dem Siedlungsschwerpunkt kreisen. Gleichzeitig ist der Planet nur sehr dünn besiedelt (ich suche mal morgen die Daten aus dem alten Grundregelwerk raus).

Wenn ich ein Laesumschmuggler wäre, der Kontrollen etc. entgehen wollte, würde ich meine Ankunft im System so koordinieren, dass ich bei meinem Eintritt in den Normalraum möglichst viele große Objekte wie die Sonne und andere Planeten zwischen mir und der Randstation mit den Kreuzitruppen habe. Im "Schleichflug" würde ich mit Asterion IV nähern auf der Planetenrückseite landen Afro
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Tannjew
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« Antworten #3 am: Februar 05, 2010, 08:37:28 »

Ich muss mal schauen, aber ich habe irgendwann mal Infos über Asterion IV für meine Spieler zusammen gefasst. Ist aber schon ein Weilchen und mehrere Datencrashs her.
Wenn ich es finde werde ich es mit Erlaubnis von (also nach Sichtung durch) Großkomtur hier bereit stellen.

Im alten Grundregelbuch gibt es auch mehrere schöne Zufallstabellen für Asterion IV (Dschungel Tag/Nacht, Straße Tag/Nacht, Hochplateau).

Zu den Städte/Orten:
Der "Regierungssitz" Walport hat etwa 60.000 Einwohner.
Die nächsten größeren Siedlungen heißen Blackwater, Fort Gutter, Montiel, Pikes Path, Salzstadt und Tombstone. Die haben so zwischen 10.000 bis 18.000 Einwohner. Da wirds schon richtig gemütlich.
Born und Verdun sind verlassene Geisterstädte, seit dem die Minen dort nicht mehr ergiebig sind.
Ansonsten gibt es noch ein paar kleinere namenlose Dörfer (sprich die Namen darf sich der SL aussuchen) bei den Minen.
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Großkomtur
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« Antworten #4 am: Februar 05, 2010, 19:21:29 »

Ich bin eh am Überlegen, ob ich Operation Erzengel auf die 3te Edition umschreibe und in der Wunderwerk rausbringe. Da könnte Asterion dann noch ein bisschen aufgeblasen werden. Und Material für die Wiki ist natürlich auch immer willkommen.

Es ist schier unmöglich, einen Planeten, den man selbst regelmäßig anfliegt, hermetisch abzuriegeln. Selbst wenn man Störbojen einsetzen würde, es gibt immer undichte Stellen, die die Codes ausplaudern. Und die Piraten sind ja keine Flachpfeifen, die mit aufgedonnerter Jolly-Roger-IFF in ein system donnern. Die haben zum einen selbstverständlich modernste Stealth-Technologie und zum anderen, wie schon erwähnt: Auf einem ungewöhnlichen Sprungkorridor reinkommen, Kurs setzen, Energie runterfahren und in Schleichfahrt bis in den Orbit.
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"Wer in einem gewissen Alter nicht merkt, dass er hauptsächlich von Idioten umgeben ist, merkt es aus einem gewissen Grunde nicht."
Curt Goetz
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« Antworten #5 am: Februar 06, 2010, 11:30:43 »

Hallo!
Schon mal vielen Dank für die vielen Hinweise!

"Operation Erzengel" liegt mir mit sämtlichen Infos aus dem alten GRW auch vor.
Ich habe mich nur gefragt, wie die geheimen Minenförderanlagen auf AsterionIV lange geheim bleiben können.

OK, das mit dem starten und landen an sich wird wohl nicht das Problem sein. Aber Start/Landepunkt werden die TSU-Truppen ja wohl durch Satelliten/etc. grob feststellen können. Und somit auch illegale Fördergebiete.
Abgesehen davon, dass man doch wohl mit der Technik von 2245 Fördergebiete und Siedlungen problemlos aus dem Orbit orten kann, um sie dann entweder einfach weg zu bomben, oder gezielt Truppen stationiert und den Luftverkehrt in diesen Sektoren überwacht.
Oder nicht?
Bin für jede "Ausrede" dankbar, die meine Argumentation gnadenlos untergräbt, denn in 4 Wochen wird wohl die nächste SG-Sitzung mit Flug nach AsterionIV anstehen - ich vermute bis dahin wird das nichts mehr mit "Operation Erzengel in 3. Edition, oder? :-(

Schöne Grüße aus Queenstown/Neuseeland
(ja, ich mach Urlaub und hab nix anders zu tun als mit den Kopp über AsterionIV zu zerbrechen... Hilfe - ich bin ein Freeeak!)
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Großkomtur
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« Antworten #6 am: Februar 07, 2010, 09:39:19 »

Einfach mal so ein paar gedanken von mir, vielleicht hilft es ja weiter:

Asterion IV ist eine Dschungelwelt. Große Teile des Planeten sind mit einem nahezu undurchdringlichen Urwald überzogen.

Aufgrund der bügerkriegsartigen Zustände und den teilweise undruchschaubaren Bündnissituationen ist es nicht immer möglich, arglose Siedler/Minenarbeiter von Kriminellen zu unterscheiden.

SEK-Soldaten und Kreuzritter werden nicht selbst bei der Erzförderung aktiv. Diejenigen, die die harte Arbeit in den Minen tun, sind normale Bürger und dementsprechend auch korrumpierbar.

Ein Dschungelkrieg ist niemals konventionell, sondern stets asymetrisch.

Da PTI an der Nutzung des Planeten interessiert ist, kommt der Einsatz von Massenvernichtungswaffen nicht in Frage.

Hier geht es nicht um ein Land/eine Region wie den Kosovo, Vietnam, Afghanistan oder Korea. Es geht um einen ganzen Planeten. Versucht mal, Euch eine Vorstellung zu machen, was für ein Aufwand nötig wäre, einen ganzen Planeten zu kontrollieren, den man nicht vernichten, sondern selbst gewinnbringen nutzen möchte.
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« Antworten #7 am: Februar 07, 2010, 11:30:03 »

Ein weiterer Punkt: Glaubst du, dass teure Überwachungssateliten in großer Zahl eingesetzt werden, wenn in einem so stark umkäpften System die Chance recht hoch ist, dass der Satelit abgeschossen wird?
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« Antworten #8 am: Februar 07, 2010, 14:12:28 »

Bombardierung geht nicht wegen der Gefahr für die Laesumvorkommen. Steht meine ich auch irgendwo da im alten Grundregelwerk.

Ansonsten stellt für meine Spielwelt (mag ja jeder gerne so halten wie er mag) die traditionelle Art der Kriegsführung der Kreuzis ein Problem dar. Die Amis hatten schon Probleme in Vietnam. Meine Kreuzis sind viel unflexibler: mit schweren Kampfrüstungen ist die Verfolgung von Guerrilatruppen kein Spaß, und die geliebten Kampfpanzer rollen auch nicht so gut durch den Dschungel. Auch in Sachen Raumfahrt stelle ich mir die Kreuzis ähnlich vor.
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Komi
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« Antworten #9 am: Februar 07, 2010, 20:20:29 »

Hallo!
Alles gute Agrumente, ja.

Laut dem Szenario "Operation Erzengel" ist es aber wohl so, dass erstens Staelliten existieren (dort wird im Missionsbriefing erwähnt, dass Satellitenaufnahmen von der zu untersuchenden Geheimbasis erstellt wurden), und zum anderen scheint es schon 30km von den wenigen großen Städten des Planeten entfernt große Kämpfe zwischen TSU und Piraten/Söldnern zu geben. Daher vertweilen die sich nicht auf ganz andere Gebiete, sondenr sind auch direkt in der Nähe des von der TSU kontrollierten Gebites aktiv.

Laseumvorkommen scheint es auf dem Planeten nicht zu geben, zumindest wird lauit Wiki-Eintrag kein Laesum hergestellt. Wo sich direkt die nächste Frage anschließt: Welche wertvoillen Rohstoffe bietet der Planet genau?
Ich habe mich hier für Platin entschieden. Wobei mir Laesum auf dem Planeten natürlich lieber wäre (da dann das Argument zierhen würde: "Bombardierung aus der Luft ist viel zu gefährlich!").

Somit: Ich kann prima damit leben, dass es nur 1-2 Satelliten im Orbit gibt, die nur für spezielle Operationen eingesetzt werden. Eine Totalüberwachung der Oberfläche ist nicht möglich, da im Aufbau befindlliche Satellitenringe immer wieder von Piratenverbänden vernichtet werden.
Ansonsten behilft man sich mit einigen Radaranlagen in den Außenposten der kontrollierten Zonen, um zumindest über die angrenzenden Gebiete so etwas wie eine Luftüberwachung gewährleisten zu können.
Auch wenn es Kämpfe zwischen Söldern/Raummarine quasi vor der Tür der Hauptstadt gibt, so heißt dis nicht, dass hier auch illegaler Rohstoffabbau im großen Stil betrieben wird. Einige korrupte Minengesellschaften arbeiten dort zwar mit den Piraten zuammen, der Großteil des illegalen Abbaus findet jedoch in von der TSU gänzlich unkontrolierte, Gebiet statt.
Und solange die TSU es noch nicht mal schafft, vor der eigenen Haustüre für Ruhe zu sorgen, interessiert es sie verständlicherweise herzlich wenig, was in 500km Entfernung so los ist...

Ist das soweit korrekt zusammen gefasst?
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« Antworten #10 am: Februar 09, 2010, 19:45:26 »

OK, ich fasse das kollektive Schweigen mal als ein Ja auf.. ;-)
Nachmal vielen Dank für eure Beiträge!

Wäre höchstens noch interessant zu wissen, ob es auf Asterion IV Laesum gibt, oder ob dort entsprechende Vorkommen vermutet werden.
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« Antworten #11 am: Februar 09, 2010, 20:45:51 »

Ich meine schon, dass es dort Laesum gibt, sicher bin ich mir allerdings nicht.
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